Ein Urlaub in Afrika sollte gut überlegt und genau geplant sein, am besten in einem Reisebüro. Denn in vielen Teilen des Landes ist die Kriminalitätsrate sehr hoch. Das Land an sich ist sensationell, die Landschaft traumhaft, ein Urlaub in Afrika kann Erholung pur bieten. Die Hotels befinden sich meist in den sogenannten „sicheren“ Regionen. Doch muss trotzdem so einiges beachtet werden. Fahrten in die Slums sollten nicht unternommen werden. Zudem sollte man generell nicht viel Bargeld bei sich tragen. Das Kriminalitätsniveau in den großen Städten von Afrika ist aufgrund des raschen Wachstums der Städte und der Verschlechterung der Lebensverhältnisse enorm hoch. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen wohl die Gegensätze von armen und reichen Bürgern in den Städten. Die Arbeit ist meist schlecht bezahlt, wenn der Afrikaner überhaupt eine Arbeitsstelle findet. In den großen Städten wie Johannesburg, Abidjan, Kinshasa, Luanda und Nairobi müssen die Bewohner der einfachen Viertel in einer Art Belagerungszustand leben.

In der Nacht können sie nicht vor die Tür gehen und sie müssen die Bewachung der Häuser und Viertel organisieren. Die übliche Freiheit gibt es dort nicht mehr. Auch die wachsende Verbreitung von harten Drogen sorgt für eine hohe Kriminalitätsrate. Afrika war früher nur ein Transitgebiet für den internationalen Drogenhandel, jedoch sind afrikanische Drogenhändler massiv in den Rauschgifthandel eingestiegen. Vor allem in Südafrika ist die Kriminalität sehr ausgeprägt.Dort ist die Kriminalitätsrate laut Polizeistatistiken am höchsten. Zwar ist die Rate bei den Verbrechen im allgemeinen gesunken, trotzdem ziehen immer mehr wohlhabende Südafrikaner in Vororte. Die Wohnviertel dort sind meist abgesperrt und bewacht.