Naturschutzgebiete in Afrika
Afrika hat einige sehenswerte Naturschutzgebiete. Wie zum Beispiel das Anysberg Nature Reserve. Es liegt in der Halbwüstenlandschaft der Kleinen Karoo in der Provinz Westkap in Südafrika zwischen den Städten Laingsburg und Ladismith. Es wurde im Jahr 1988 gegründet und zwischen 1996 und 2001 auf 62.500 Hektar vergrößert. Der Sommer in diesem Naturschutzgebiet ist mit über 45°C sehr heiß. Über 160 Vogelarten, 27 Eidechsenarten, 52 Reptilien- und Amphibienarten und 14 Schlangenarten sind dort beheimatet. Mlilwane Wildlife Sanctuary ist das erste Naturschutzreservat seiner Art, das in Swasiland gegründet wurde und im Ezulwini Tal in der Nähe von Lobama liegt. Das Bird Island Nature Reserve liegt auf einer Insel circa 100 Meter vor Lamberts Bay, einem Küstenort in der Gemeinde Cederberg ebenfalls in der Provinz Westkap in Südafrika. Kaptölpel und Kormorane nutzen die Insel als Brut- und Rastplatz. Auch südafrikanische Seebären und Brillenpinguine sind dort ansässig.
In der Region Cape Floral liegen acht Schutzgebiete in den Provinzen West- und Ostkap. Dazu gehören Cederberg Wilderness Area, Swartberg Complex, Table-Mountain-Nationalpark, Boland Mountain Complex, Boosmansbos Nature Reserve, Groot Winterhoek Wilderness Area, Baviaanskloof Mega Reserve und De Hoop Nature Reserve. Die UNESCO hat sie im Jahr 2004 zum Weltnaturerbe erklärt. Die Schutzgebiete haben eine Gesamtfläche von 553.000 Hektar. Im Südosten Burkina Fasos in der Gemeinde Logobou zwischen dem Arli-Nationalpark und dem W-Nationalpark liegt das Réserve partielle de la Kourtiagou. Dort herrscht eine typische nordsudanische Savannenvegetation. Ebenfalls in der Region Burkina Fasos liegt das Réserve totale du Singou in der Provinz Gourma.Im Süden des Naturschutzgebietes schließen sich zwei weitere Schutzgebiete an.
