Kairo – Ägyptische Hauptstadt
Die Hauptstadt Ägyptens und mit 214 Quadratkilometern auch die größte Stadt des Landes ist Kairo. Sie liegt im Nordosten des Landes auf dem rechten Nilufer circa 68 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt hat 7.9 Millionen Einwohner im administrativen Stadtgebiet und ist mit etwa 16.2 Millionen Einwohnern in der Agglomeration neben Lagos in Nigeria die größte Metropolregion Afrikas. In der Innenstadt ist ein traditioneller und ein moderner Teil zu finden. Geschäftsviertel bestimmen den modernen Teil Kairos. Im traditionellen Teil der Stadt sind überwiegend Moscheen wie die Azhar-Moschee zu finden. In Alt-Kairo ist die sogenannte Totenstadt zu sehen, eine Nekropole, die heute fast wie ein normales Stadtviertel ist. Das Klima in Kairo ist subtropisch, ein warmes und trockenes Wüstenklima. Der Sommer ist mit bis zu 35°C sehr warm, der Winter ist recht mild. Zahlreiche Theater, Konzert- und Operhäuser befinden sich in Kairo. Das bekannteste Museum ist das Ägyptische Museum am Midan el Tahrir.
Bedeutende ägyptische Kunstschätze aus der pharaonischen Epoche, den Zwischenzeiten und der griechisch-römischen Zeit sind dort zu finden. Viele Moscheen wie die Oman-Makran-Moschee, die Ibn-Tulun-Moschee, die Al-Hakims-Moschee und die Azhar-Moschee sind ebenfalls dort zu finden. Die interessantesten Sehenswürdigkeiten sind aber der große Sphinx von Gizeh und die Pyramiden von Gizeh. Der Sphinx ragt seit mehr als viereinhalb Jahrtausenden aus dem Sand der ägyptischen Wüste. Sie ist 73.5 Meter lang, circa 20 Meter hoch und 6 Meter breit. Die Pyramiden von Gizeh sind die bekanntesten Bauerwerke der Menschheit und zählt zu den 7 Weltwundern der Antike. Da alle sechs anderen Weltwunder zerstört wurden, sind die Pyramiden das letzte erhaltene Weltwunder.
