Elfenbeinküste – Cote d’Ivoire
Die Elfenbeinküste ist sicherlich eines der afrikanischen Länder, welches den meisten noch unbekannt ist im Vergleich zu Südafrika oder aber auch den größeren nördlichen afrikanischen Ländern. Oftmals wird diese zudem auch mit ihrem offiziellen Namen als Cote d’Ivoire bezeichnet, was eben der französische Ausdruck hierfür ist- Es handelt sich hierbei um einen westafrikanischen Staat, welche dabei gemeinsame Grenzen mit anderen afrikanischen Ländern wie Mali, Burkina Faso, Ghana oder aber auch Liberia aufweisen kann, jedoch zudem auch noch eine eigene Küste zum Atlantischen Ozean besitzt. Insgesamt leben rund 19 Millionen Menschen in der Elfenbeinküste wobei sich sehr viele davon inzwischen in den Städten des Landes angesiedelt haben. Die Größte Stadt ist hierbei Abidjan, welche jedoch mehr oder weniger vor allen Dingen eine Zusammenkunft mehrerer Städte beschreibt, wenn man dies so ausdrücken möchte. Doch diese Stadt ist hierbei nicht die Hauptsitz, obwohl sich der Regierungssitz dort befindet, sondern Hauptstadt der Elfenbeinküste ist die Stadt Yamoussoukro.
Der höchste Feiertag im Leben der Elfenbeinküste ist der 7. August, was hierbei einen historischen Hintergrund besitzt, denn genau an diesem Tage erlangte dieser westafrikanische Staat im Jahr 1960 seine Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreich. Das Land und seine Wirtschaft selbst leben jedoch erst seit wenigen Jahren wieder in Frieden und Ruhe, denn zu Beginn des neuen Jahrtausends war es so, dass das Land mehr oder weniger durch innere Unruhen in mehrere Teile zerfiel und zerrissen wurde, die sich jedoch zuletzt wieder versöhnten. Dies führte jedoch dazu, dass sich ein aufgebauter Wohlstand nicht mehr erhalten ließ, so dass inzwischen ein sehr großer Teil der Bevölkerung der Elfenbeinküste in Armut und ärmlichen Verhältnissen lebt.
